Welcome to Ireland!

Mein erster Tag in der ‚rebel city‘

Nach einem relativ kurzem Flug von Amsterdam aus bin ich gegen zehn Uhr Ortszeit (11 Uhr MESZ) in Cork am Flughafen angekommen. Mein erster Eindruck des Landes hat das, was man darüber hört, nur bestätigt: Aus dem Flugzeug sah ich soweit das Auge reicht nur wunderschöne, grüne Felder.

Nach meiner Landung wurde ich von einer Mitarbeiterin der Simon Community abgeholt und zur WG gebracht. Wir leben hier jetzt zu fünft: Zwei Deutsche, ein Italiener, eine Neuseeländerin und eine Amerikanerin. Ich habe zum Glück mein eigenes Zimmer, von dem aus man auch aus der Ferne die typischen grünen Hügel erkennen kann – und leider direkt vor dem Haus Baustellenfahrzeuge sieht (und hört…), da aktuell die Straße repariert wird.

Nach meiner Ankunft habe ich noch die Zeit genutzt, um mir einen Überblick auf die Stadt zu erschaffen und erstmal ein paar Lebensmittel zu besitzen. Hier gibt es Aldi und Lidl wie in Deutschland (nur teurer…) und zudem auch noch Tesco. Cork hat eine ganz schöne kleinere Innenstadt mit verschiedenen, auch mir als Deutsche bekannten Geschäften, die durch den River Lee eingeschlossen wird. Die Redensart der Corkonians wirkt auf mich sehr höflich: es wird sich dauerhaft bedankt, auch ‚Cheers‘ heißt hier eher etwas wie danke (‚may I see your ID?‘ – ‚cheers‘) und Leuten fragen hier in ihrer Begrüßungsfloskel auch einfach ‚how are you‘ (‚hi, how are you, can I have a bag?‘), ohne darauf eine Antwort hören zu wollen. Manchmal sprechen die Leute aber auch so stark mit Akzent, dass ich nichts verstehen kann.

Die nächsten Tage kann ich erstmal entspannen und mir Cork genauer angucken, meinen ersten Arbeitstag habe ich erst am Montag. Ich freue mich sehr darauf, noch weitere Dinge erleben zu können und davon zu berichten.

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